Fotoreisen und Safaris nach Afrika und Indien, inafrica.de - inindia.de

mit Stephan Tuengler –
Eine tolle Reisezeit um den mitteleuropäischen Winter zu verkürzen. Die Kalahari zeigt gerade zu dieser Zeit ein anderes Gesicht: Grüne, blumenbedeckte Duenen und sehr schoen ist auch, dass man wenigen Touristen begegnet! Damit unsere Fotografen optimale Fotobedingungen vorfinden, sind die Plaetze, wie im letzten Jahr, auf 4 Teilnehmer pro Reise limitiert.

Fotoreise in die ‘gruene’ KALAHARI, Suedafrika – malariafrei

Betreut und begleitet werden unsere Fotografen vor Ort von 2 professionellen Guides mit 2 Fahrzeugen (max. 2 Fotografen pro Fahrzeug). Fotografiert wird in der Regel aus den Fahrzeugen. Dazu wird jedem Fotografen vor Ort ein Scheibenstativ zur Verfügung gestellt. Dieses muss lediglich mit einem eigenen (Kugel-)Kopf versehen werden. Die Bohnensaecke bekommen Sie auch von uns.

gruene kalahari

Reisepreis pro Person:

Mindestteilnehmerzahl 2 Personen, Maximale Teilnehmerzahl 4 Personen

Der Reisepreis betraegt EUR 4890,-/Person

Bei nur 2 Teilnehmern beträgt der Reisepreis EUR 5190,-/Person

Zuschlag für Einzelunterkunft EUR 690,-

Leistungen:

  • alle Transfers, Gebuehren vor Ort (Eintrittsgelder in den Nationalpark etc.)
  • Unterbringung in festen Unterkuenften (komplett ausgestattete Cottages bzw. lux. Safarizelte) im Nationalpark, sowie B&B in Upington auf der Hinreise in den Nationalpark bzw. auf der Rueckreise, insgesamt 10 Nächte im Nationalpark
  • 2 Wildbeobachtungsfahrten pro Tag – nur 2 Personen pro Fahrzeug! Je nach Interesse der Gruppe kann die Dauer der Pirschfahrten beliebig variieren
  • deutsche und/oder englische Reiseleitung und wissenschaftliche Betreuung
  • Informationsmaterial zur Fotoausrüstung (Filme, Objektive, Bohnensack, Stativ, Teleblitz, etc.) und Kleidung/weiterer Ausrüstung
  • Reisesicherungsschein

Nicht im Reisepreis enthalten:

  • Internationaler Flug (sehr gerne sind wir Ihnen bei der Flugbuchung behilflich) – An- und Abreise nach Upington
  • Verpflegung (minimaler Zuschlag), Trinkgelder, Telefon

Im Folgenden ist der Ablauf für diese Fotoreise vom 20.01. bis zum 03.02.2018 dargelegt:

20.01.2018, Sa.
Abflug nach Johannesburg/Kapstadt, Suedafrika

21.01.2018, So.
Ankunft in Johannesburg/Kapstadt und anschließend Weiterflug nach Upington. Beziehen der Unterkunft in Upington. Gemeinsamer Einkauf der benoetigten Lebensmittel.

22.01.2018, Mo.
Fahrt in den Kgalagadi Transfrontier Park in das Camp Twee Rivieren und beziehen der Cottages. Alle Unterkuenfte sind sehr großzuegig ausgelegt und komplett ausgestattet. Je nach Zeit nachmittags evtl. 1 Pirschfahrt.

23.01.2018, Die.
2 Pirschfahrten am Tag, Aktivitaeten im Camp. Uebernachtung im Camp Twee Rivieren.

24.01.2018, Mi.
2 Pirschfahrten am Tag, Aktivitaeten im Camp. Uebernachtung im Camp Twee Rivieren.

25.01.2018, Do.
Fahrt in das Camp Nossob und beziehen der Unterkuenfte. Nachmittags Pirschfahrt. Das Camp Nossob bietet einen Beobachtungsstand, aus dem das Wild rund um die Uhr am Wasserloch beobachtet werden kann.

26.01.2018, Fr.
2 Pirschfahrten am Tag, Aktivitaeten im Camp. Uebernachtung im Camp Nossob.

27.01.2018, Sa.
2 Pirschfahrten am Tag, Aktivitaeten im Camp. Uebernachtung im Camp Nossob.

28.01.2018, So.
2 Pirschfahrten am Tag, Aktivitaeten im Camp. Uebernachtung im Camp Nossob.

29.01.2018, Mo.
Fahrt in das Kalahari Tent Camp. Es ist sehr schoen auf einem Duenenkamm, oberhalb des Auobs, gelegen. Sie wohnen hier in einer/m luxurioesen Stelzenhuette -bzw. Zelt (Schlaf- und Badezimmerbereich sowie Kuechen- und Essbereich) mit sehr schoener Aussichtsterrasse. Das Camp hat ein eigenes Wasserloch. Nachmittags Pirschfahrt.

Afrika-Reisen

30.01.2018, Die.
2 Pirschfahrten am Tag, Uebernachtung im Kalahari Tent Camp.

31.01.2018, Mi.
2 Pirschfahrten am Tag, Uebernachtung im Kalahari Tent Camp.

01.02.2018, Do.
Rueckfahrt nach Upington. Beziehen der Unterkunft in Upington.

02.02.2018, Fr.
Rueckflug nach Johannesburg/Kapstadt und von da aus geht es weiter zurueck nach Deutschland.

03.02.2018, Sa.
Ankunft in Deutschland.

Die Anzahl der Pirschfahrten, sowie der Fotoaktivitaeten kann je nach Zusammensetzung der Gruppe individuell ausgelegt werden. Gesonderte Absprachen sind jederzeit moeglich.

Saemtliche Akkus, Notebooks und weitere elektronische Geraetschaften koennen in den Unterkuenften bzw. Camps aufgeladen und betrieben werden.


REISEGEBIETS – INFO

Fotografische Ruhe in der Kalahari – Unterwegs im Kgalagadi Transfrontier Park

‚Viel Raum für das Wild‘
Kalahari ist abgeleitet von dem Tswana-Wort Kgalagadi und bedeutet soviel wie „der große Durst“.

Der Kgalagadi Transfrontier Park ist das Resultat einer jahrelangen Kooperation suedafrikanischer und botswanischer Naturschutzbehoerden und ist zugleich das erste grenzuebergreifende Schutzgebiet, das von Suedafrika und seinen Nachbarlaendern ins Leben gerufen wurde.

Durch den Zusammenschluss des suedafrikanischen Kalahari Gemsbok National Park mit Botswanas Gemsbok National Park im Jahr 1999 ist ein Oekosystem entstanden, das mit 38000 Quadratkilometern fast zweimal so gross ist wie der Krueger Nationalpark.

Dieses riesige Wildreservat mit seinen orangeroten Duenenketten und der speziell an diese Dornbusch- und Halbwüstenlandschaft angepasste Tierwelt gibt Einblick in einen faszinierenden Teil des afrikanischen Kontinents.

Während längerer Trockenperioden benötigt das Wild auf seinen Wanderungen weitläufige Areale, um ausreichend Nahrung zu finden. Deshalb ist es auch unbedingt notwendig, großflaechige Schutzgebiete zu schaffen, so dass Antilopen auf ihrer Nahrungssuche nicht durch Hindernisse, wie z.B. Zaeune, aufgehalten werden.

Der Kgalagadi ist ein Naturreservat, in dem das Wild nicht „gecullt“ oder geimpft wird, wie es in vielen anderen suedafrikanischen National Parks der Fall ist. Die noerdlichen und suedwestlichen Grenzen des Parks sind eingezäunt, um die Viehbestaende angrenzender Farmen vor angreifenden Raubtieren zu schuetzen. Die Regierungen beider Laender bezahlen die Farmer dafür, mit den National Park Behoerden zusammenzuarbeiten, damit umherstreifende Loewen und Leoparden nicht von ihnen getoetet werden. Dahinter steht die Absicht, die entlaufenen Tiere wieder in den Park zurueckzufuehren und die meisten Farmer halten sich mittlerweile daran, die Raubkatzen in den angrenzenden Gebieten nur noch mit Betaeubungsgewehren zu bejagen.


‚Starke klimatische Gegensaetze‘

Zu jeder Jahreszeit kann man das Wild entlang der Flussbetten- und täler des Nossob und des Auob gut beobachten. Die beiden Fluesse stellen zugleich auch die zwei Hauptrouten innerhalb des Nationalparkes dar und zudem markiert der Nossob mit kleinen, weiß getünchten Steinen die Grenze zwischen Suedafrika und Botswana.

Der Nossob und der Auob sind „kurzlebige“ Fluesse, was bedeutet, dass sie lediglich für eine kurze Periode waehrend einer guten Regenzeit fließen. Teile des Auob fuehren durchschnittlich alle 11 Jahre Wasser, der Nossob einmal in fünfzig Jahren. Der Auob floss das letzte Mal 1973 sowie 1974 und der Nossob im Jahr 1963.

Im Abstand von 5 bis 20 Kilometern findet man Wasserloecher in den trockenen Flusslaeufen, in denen Solar- oder Windenergiepumpen das tiefliegende Grundwasser an die Oberflaeche foerdern.

In diesem semi-ariden Gebiet ist mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 223mm im Suedwesten und 250mm im Norden innerhalb der Parkgrenzen zu rechnen. Die Niederschlaege treten zumeist waehrend der Regenzeit als Platzregen und heftige Gewitterschauer auf. Innerhalb von zwei Wochen waechst dann frisches Gras, aber wenn weiterer Regen ausbleibt, wird die neue Vegetation schon bald wieder verdorren und vertrocknen.

Die Temperaturen variieren von –11.3°C in kalten Winternaechten bis zu 42°C im Schatten an Sommertagen, an denen sich die Bodenoberflaeche bis zu 70°C aufheizen kann. Waehrend der Wintermonate, in denen Frost keine Seltenheit ist, kann die Oberflaechentemperatur 25°C geringer ausfallen als die Lufttemperatur. Winter bedeutet in der Kalahari eine kuehle trockene Jahreszeit von Mai bis August. Ihr schließt sich zuerst eine warme Trockenzeit von September bis Oktober an, gefolgt von einer heißen Jahreszeit mit Niederschlaegen von November bis April.

Sowohl die ‚Trockenzeit’ als auch die ‚Regenzeit’ bieten sehr gute Fotomoeglichkeiten.

Waehrend der Monate Mai bis Oktober ist die Vegetation und somit das Nahrungsangebot sehr spärlich. Dagegen kann im Suedafrikanischen Sommer das Futterangebot, abhaengig von den Niederschlagsmengen, weitaus vielfaeltiger sein.
Die Motive koennen sich je nach ‘Jahreszeit’ sehr stark unterscheiden. Nirgendwo anders wird deutlich gemacht, wie sehr Nahrungsangebot, Lichstimmungen und Tierverhalten von den klimatischen Bedingungen abhaengen.

Besonders im Wechsel der Jahreszeiten zeigt sich die Vielseitigkeit des Lebensraumes Kalahari.


‚Eine große Vielfalt‘

Der suedafrikanische Teil ist bekannt für seine Population an Raubtieren, die mit einer geschätzten Anzahl von 150 Loewen, 60 Geparden, 100 Leoparden, 50 Tuepfelhyaenen und 200 Schabrackenhyaenen angegeben wird. Kleinere Raubtiere, wie die Afrikanischen Wildkatzen, Loeffelhunde, Kapfuechse und Schabrackenschakale koennen außerdem haeufig fruehmorgens und am spaeten Nachmittag gesehen werden. Schwierig wird es nur mit den fast ausschließlich nachtaktiven Raubtieren, wie dem Erdwolf, der Kleinfleck-Ginsterkatze und dem Karakal.

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Neben den besonders gut angepassten Suedafrikanischen Spießboecken ernährt der Lebensraum Kalahari Streifengnus, Springböcke, Elenantilopen, Kuhantilopen, die Großen Kudus (eher selten), Kronenducker, Steinboeckchen, Strauße und Giraffen.

Von den ungefähr 297 vorkommenden Vogelarten sind zirka 96 ganzjaehrig hier beheimatet. Der Kgalagdi Transfrontier Park bietet einer Vielzahl von großen Raubvoegeln, wie Savannenadler, Schlangenadler, Gaukler, Afrikanischen Weißrueckengeier, Ohrengeier sowie auch kleineren Greife, wie Weißbuerzel-Singhabicht, Gabarhabicht, Halsband-Zwergfalke und Steppenfalke einen Lebensraum. Seltener sind Kampfadler und Rothalsfalke.

Von den vorkommenden Eulenvoegeln sind Schleiereule, Fleckenuhu, Blassuhu am haeufigsten verbreitet, Perlkauz, Weißgesicht-Ohreule und Afrikanische Zwergohreule koennen aber auch gefunden werden.

Ganzjaehrig und verhaeltnismaeßig oft kann man hier Riesentrappen innerhalb der Flussbetten von Nossob und Aoub beobachten, waehrend man Ludwigstrappen nur oft in den Sommermonate sieht.

‚Zahlreiche Foto- Moeglichkeiten‘
Die besten Lichtverhaeltnisse in den kuehlen Morgenstunden und am spaeten Abend nutzen wir immer zum Fotografieren, zumal auch die meisten Tiere waehrend dieser Zeit am aktivsten sind.

In den Flussbetten des Nossob und Aoub sowie an den Wasserloechern bieten sich hervorragende Fotogelegenheiten. Ein sehr großer Vorteil beim Fotografieren ist die spaerliche Vegetation. Man kann das Wild dadurch relativ einfach finden und es ist dadurch viel leichter, ein „ruhiges“ Bild zu bekommen. Denn die sehr dichte Vegetation ist in vielen Nationalparks des suedlichen Afrikas beim Fotografieren das groeßte Problem. Selbst wenn man die Tiere gefunden hat, ist in den meisten Faellen dann immer noch stoerendes Gestruepp im Weg.

Ein ganz besonderer Blick gilt immer den Baeumen entlang der Flussbetten. Denn gerade hier kann man tagsueber sehr gut Eulen finden. Auch belegen dann die Afrikanischen Wildkatzen ihre Schlafbaeume.

Fotografiert wird die meiste Zeit aus dem Fahrzeug heraus, aber auch an Uebersichts- und Rastpunkten, wo man in der Regel das Fahrzeug verlassen darf. Auch in den Camps bieten sich sehr gute Fotogelegenheiten.

Die Nacht in der Kalahari kann sehr spannend werden, denn dann besteht die Chance, Schabrackenschakale, Kapfuechse, mit viel Glueck die Kleinfleck-Ginsterkatze sowie einige Eulenarten innerhalb der Campgrenzen zu finden. Auch sind dann kleinere Lebewesen wie diverse Skorpion- und Geckoarten aktiv.

Aber das wohl beeindruckendste in der Nacht sind die Geraeusche und der Blick nach oben ― da bleibt noch Zeit für Langzeitbelichtungen auf den unwirklich erscheinenden Kalaharihimmel.

Reisebuchung und Anfragen bitte telefonisch oder per E-Mail (info@inafrica.de)

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